März 2006 / Die Stadtzeitung "Froh und Gesund mitTanz"
Presse | 09.03.2006 - 00:00:01
Klagenfurt DIE STADTZEITUNG / Wirtschaft 9. März 2006
In Sharins Kursen wird der Orientalische Tanz gepflegt, wie er ist: in (von Sharin selbst geschneiderten) bunten Kleidern, mit Schleiern, Kerzen, Zimbeln, Säbel, Leuchtstäbe, Tamburin und vielem mehr.
Kein Wunder, dass hier schlechte Stimmung wegbleibt.
Energie und Lebensfreude strahlt Gabriele Hafner "Sharin" aus. Diese möchte sie an all die Menschen weitergeben die bei Ihr einen Kurs oder ein Seminar besuchen. Und das Lösungswort dazu heißt „Tanzen”.
In Klagenfurt in der Siriusstraße ist Sharin als Tanzlehrerin tätig. Sie teilt Ihren Kursteilnehmer ein positives Körpergefühl und Daseinsfreude mit. Orientalische Tanzkleider in bunten Farben warten auf ihre Trägerinnen. „Bauchtanz ist wie eine Glücksdroge”, meint Sharin. Tänzerische Bewegungen beeinflussen direkt den Hirnstamm, der die Gefühle und Stimmungen reguliert. Immerhin sind 70 Kursbesucher begeisterte Schüler. Sharin und ihre Kursteilnehmer machen auch immer wieder bei Festivals und Galas mit und begeistern mit orientalischem Tanz in seiner ganzen Vielfalt – mit Schleiern, Kerzen, Zimbeln, Tamburin, Säbeln, Leuchtstäben und kostbaren Kleidern – das Publikum.
Wieder gesunden durch Tanz
Eine Gruppe von 17 jugendlichen Bulimiekranken aus dem Therapiezentrum Weidenhof in Grafenstein wird einmal die Woche von Sharin betreut. Es sind Jugendliche von neun bis dreiundzwanzig Jahren, die durch den Tanz Selbstbewusstsein und Haltung wieder bekommen. Es geht darum, Schritte zu erlernen und Koordinationen auszuführen, geübt wird das Entspannen und das Loslassen. Einen Schwerpunkt bildet die eigene bejahende Körperwahrnehmung, eingesetzt werden die Möglichkeiten der Meditation, also lauter Dinge, die den Alltagsstress vergessen lassen. Das Ziel ist es, den eigenen Körper physisch und psychisch als etwas angenehmes wahrzunehmen.
Sharin weiß aus eigener Erfahrung um die Chancen, die das Tanzen bieten kann: Widrige Lebensumstände wie Scheidung und die Trennung von ihren zwei Kindern haben sie vor Jahren in ein tiefes Loch fallen lassen. Alkoholprobleme, Medikamenten- sowie Abführmittelabhängigkeit und Bulimie zu überwinden kamen dazu. „Der orientalische Tanz, den ich schon immer hobbymäßig ausübte, hat damals bei mir Wunder gewirkt. ”Tanzen" in den Mittelpunkt ihres zukünftigen Lebens zu stellen war dann der natürliche Wunsch.
Die 1959 geborene Gabriele Hafner hat zeitlebens in vielen Sparten gewerkt. Sie besaß eine Schneiderei, ein eigenes Atelier mit 4 Lehrlingen und 2 Gesellen. Sie präsentierte eine eigene Modenschau mit 120 Modellen. Sie arbeitete in der Kostümschneiderei des ZDF und anderen TV-Anstalten, gefertigt wurden Kostüme für den Karnevalsverein und vieles mehr.
Seit September 2002 ist Gabi Hafner nach Absolvierung eines eineinhalbjährigen Lehrganges in Frankfurt Lehrerin für Orientalischen Tanz und seit 2004 auch Dipl. ESP (=energetisch und spirituell) Lebenslehrerin.